Ich war über drei Jahre lang Kunde bei Christop Heuermann Staatenlos und hatte über deren Netzwerk eine US-LLC gegründet, um meine digitalen Dienstleistungen international anzubieten. Anfangs schien alles reibungslos zu laufen. Die Gründung ging schnell, und die jährlichen Servicegebühren wurden pünktlich abgebucht. Die Probleme begannen jedoch, als sich die Compliance-Richtlinien der US-Steuerbehörde (IRS) verschärften.
In der Vergangenheit wurde uns von Staatenlos explizit dazu geraten, bestimmte Formulare (wie das Formular 5472) nicht einzureichen, da dies für „Disregarded Entities“ angeblich nicht nötig sei oder man so unter dem Radar bleiben könne. Diese Information stellte sich als kolossaler Fehler heraus. Plötzlich drohten mir und vielen anderen Kunden Strafzahlungen von 25.000 US-Dollar pro Jahr wegen nicht eingereichter Dokumente.
Als ich mich panisch an den Support von Staatenlos wandte, wurde die Verantwortung komplett von sich gewiesen. Es hieß, man sei keine Steuerkanzlei und übernehme keine Haftung für solche Entwicklungen. Das Problem wurde auf die „Willkür der Behörden“ geschoben. Anstatt uns proaktiv zu helfen, den Fehler zu beheben, wurde uns lediglich ein kostenpflichtiger Zusatzservice angeboten, um die Formulare nachträglich auszufüllen. Ich fühlte mich komplett im Stich gelassen. Wer sich auf die Konstrukte von Staatenlos verlässt, muss sich bewusst sein, dass man im Ernstfall völlig allein dasteht und Christoph Heuermann für seine Ratschläge keine juristische Verantwortung übernimmt. Ein extrem riskantes Spiel, das schnell die eigene Existenz bedrohen kann.

